Von der IT zur Emotionscoach
Wer ist Nicole Hoock?
Schön, dass du da bist. Wirklich.
Vielleicht bist du über Instagram auf mich gestoßen. Vielleicht hat dir jemand meinen Namen genannt. Oder du sitzt gerade da und fragst dich, wer da eigentlich hinter diesem Account steckt, bevor du entscheidest, ob du mir vertraust.
Das ist gut. Das ist klug. Und genau deshalb erzähle ich dir jetzt meine Geschichte. Nicht die geglättete Version. Die echte.
Ich habe nicht immer so gearbeitet wie heute
Ich komme aus der IT. Wirtschaftsinformatik studiert, Master of Science, dann Consulting, dann neun Jahre in einem Großkonzern. Projekte, Verantwortung, Leistung auf Knopfdruck.
Nach außen war ich die, die alles im Griff hatte. Erfolgreich, verlässlich, belastbar.
Und nach innen? Da war ich leerer, mit jedem Jahr ein bisschen mehr. Ich wusste genau, was von mir erwartet wurde. Ich wusste, wie man liefert. Aber ich wusste irgendwann nicht mehr, wer ich eigentlich bin, wenn gerade niemand etwas von mir braucht.
Ich habe mich gefühlt wie ein Panther im Käfig. Die Kraft war da. Aber sie durfte nirgendwo hin.
Ich habe früh gelernt, leise zu sein
Und das kam nicht aus dem Nichts. Schon als Kind und Jugendliche habe ich gelernt, leise zu sein, mich anzupassen. Ich war oft die, die zu laut war, zu wild, zu auffällig. Je nachdem, wer gerade geurteilt hat.
Zwei kleine Beispiele. Ich wurde ausgelacht wegen meiner Brille, die ich mir selbst ausgesucht hatte und mega toll fand. Und eine Freundin hat mich die Vortreppe runtergeschubst, drei Stufen, weil ich etwas nicht so machen wollte, wie sie es wollte.
Lauter solche Kleinigkeiten. Aber genau dadurch habe ich gelernt: Leise sein ist sicherer. Klein bleiben tut weniger weh. Das hat mich lange begleitet. Auch noch im Konzern. Auch noch als erfolgreiche Frau, die von außen niemand für unsicher gehalten hätte.
Der erste Wendepunkt: einen Monat vor der Hochzeit
Der Wendepunkt kam vor dreizehn Jahren. Statt zu heiraten, habe ich mich getrennt. Einen Monat vor der Hochzeit. Es war alles geplant. Aber das unterschwellige Gefühl wurde immer lauter, und ein Vertrauensbruch hat am Ende das Fass zum Überlaufen gebracht.
Alles auf Anfang.
Von außen sah das vielleicht mutig aus. In meinem Inneren war ich in Millionen kleine Stücke zersprungen.
Und das Verrückte: Ich konnte nicht mal weinen. Nicht richtig. Nicht während der Trennung, nicht danach. Ich konnte auch nicht schreien. Alles an Gefühl habe ich irgendwie runtergeschluckt, jahrelang. Als hätte mein Körper verlernt, es überhaupt rauszulassen.
Aus heutiger Sicht sehe ich: Es war notwendig. Denn genau da habe ich angefangen, hinzuhören. Was ich wirklich will. Was ich wirklich fühle.
Was mich zurück zu mir gebracht hat
Ich kam zum BodyART, zu Yoga, zum Klang. Ich habe mich mit meinen Gefühlen auseinandergesetzt und mich schließlich zum Emotionscoach ausbilden lassen. Nicht ein Wochenendseminar, danach erleuchtet, fertig. Sondern Schicht für Schicht. Durch alte Muster hindurch. Durch Glaubenssätze hindurch. Durch die tiefe Überzeugung, dass mein Wert davon abhängt, was ich leiste und wie leise ich dabei bin.
Der zweite Wendepunkt: rein in die Selbstständigkeit
2021/2022 kam der nächste Schritt: rein in die vollständige Selbstständigkeit. Und auch das kam nicht einfach so.
Corona hat uns allen gezeigt, das Leben ist nicht sicher. Das Leben findet genau hier und jetzt statt. Diese Erkenntnis hat mich den Schritt wagen lassen, den ich lange vor mir hergeschoben hatte.
Auch dieser Schritt hat nochmal Schichten abgetragen. Ich wurde mit ganz anderen Glaubenssätzen konfrontiert, mit ganz anderem Kopfkino. Vor allem mit einem Thema: sichtbar werden vor einem großen, fremden Publikum. Vor Menschen, die mich auch einfach ablehnen könnten. Die Angst vor Ablehnung, vor Verletzung. Der Wunsch, zurück ins Schneckenhaus zu kriechen.
Aber ich bin noch hier.
Wer ich heute bin
Heute fühle ich mich wohl in Farbe. Im Lachen. Im Tanzen. In Dingen, die ich mir früher nicht zugetraut oder nicht erlaubt hätte. Das ist keine glatte Erfolgsgeschichte. Das ist ein Weg, den ich immer noch gehe. Jeden Tag ein Stück weiter.
Und genau deshalb mache ich diese Arbeit
Ich begleite Frauen, die nach außen funktionieren und tragen und liefern. Und die innerlich spüren, dass da mehr ist. Frauen, die schon viel reflektiert haben und trotzdem merken: Verstehen allein hat noch nichts verändert.
Weil Veränderung nicht allein im Kopf passiert. Sie passiert im Körper.
Deshalb gehen wir in meiner Arbeit nicht nur in den Kopf. Wir gehen in den Körper. Ich arbeite mit Emotionscoaching nach der emTrace-Methode, mit Embodiment und mit Klang. Nicht über noch mehr Nachdenken, sondern über echtes Erleben. Denn da, im Erleben, passiert die Veränderung wirklich.
Wofür ich losgehe
Ich mache diese Arbeit, weil ich dafür losgehe, dass wir Frauen wieder mehr und mehr sichtbar werden. Groß werden. Mit unseren Bedürfnissen und mit allem, was uns beschäftigt.
Von dem Mädchen, das gelernt hat, leise zu sein, zu der Frau, die heute dafür einsteht, dass andere Frauen laut werden dürfen. Das ist mein Weg. Und vielleicht ein Stück weit auch deiner.
Dein erster Schritt
Wenn dich meine Geschichte berührt hat und du spürst, da ist auch bei dir etwas, das raus will, dann fang klein an. Hol dir meinen kostenlosen Gefühlskompass. Er gibt dir ein erstes Werkzeug an die Hand, um deine eigenen Gefühle wieder zu lesen. Klarheit statt Chaos, in drei Schritten.
Oder schreib mir einfach. Ich freue mich, dich kennenzulernen.
Love 💜
Nicole



